Impressionen
Isarinselfest

Isar

Wie alles begann

Wer München nicht kennt, staunt oft, wenn er hört, dass mitten in der Stadt eine Insel liegt – direkt neben dem weltberühmten Deutschen Museum. Genau dort, zwischen Ludwigs- und Maximiliansbrücke, verwandelt sich die Isarinsel jedes Jahr Anfang September in eine lebendige Bühne: das Isarinselfest.

Was heute wie ein fester Bestandteil des Münchner Spätsommers wirkt, begann erst 2008. Damals entstand die Idee, die Insel für ein Wochenende zu einem offenen, kulturellen Treffpunkt zu machen – ein Ort, an dem Musik, Kunst, Kulinarik und Nachbarschaftsgefühl zusammenfinden. Seitdem hat sich das Fest zu einem der beliebtesten Open-Air-Events der Stadt entwickelt. Ein Wochenende, an dem München sich von seiner entspanntesten Seite zeigt.

Ein Spätsommertermin mit Tradition

Das Isarinselfest findet jedes Jahr Anfang September statt. Die Luft ist noch warm, die Abende sind mild, und die Stadt wirkt, als wolle sie den Sommer noch ein wenig festhalten. Für viele Münchner ist es längst ein Ritual geworden: Man trifft Freunde, lässt sich treiben, genießt Musik und Kulinarik und verabschiedet sich langsam vom Sommer.

Auch Besucher von außerhalb finden sich schnell zurecht. Wer am Deutschen Museum steht, muss nur ein paar Schritte Richtung Isar gehen – und schon hört man Musik, Stimmen, Lachen. Das Fest ist nicht zu übersehen und noch weniger zu überhören.

Vier Bühnen voller Leben

Das Herz des Isarinselfests schlägt auf seinen vier Bühnen. Hier wechseln sich Live-Bands, Singer-Songwriter, Jazz-Ensembles, Rock-Acts, Weltmusik, Tanzgruppen und Kabarettisten ab.

Es ist ein Ort, an dem man neue Lieblingsbands entdeckt, weil man zufällig stehen bleibt, als eine Melodie über die Isar weht. Ein Ort, an dem man lacht, weil ein Kabarettist die Münchner Eigenheiten auf die Schippe nimmt. Und ein Ort, an dem man tanzt, weil die Musik einfach zu gut ist, um stillzustehen.

Kulinarische Vielfalt für jeden Geschmack

Natürlich wäre ein Münchner Straßenfest nicht komplett ohne gutes Essen. Und das Isarinselfest enttäuscht niemanden. Entlang der Wege reihen sich Stände mit regionalen Schmankerln, internationalen Spezialitäten, veganen und vegetarischen Gerichten sowie süßen
Versuchungen.

Ob deftige Bratwurst, orientalische Mezze, frische Bowls oder handgemachte Desserts – das Fest ist ein kulinarischer Spaziergang durch München und die Welt. Dazu ein kühles Getränk, ein Platz im Schatten und die Musik im Hintergrund: mehr Spätsommer geht kaum.

Ein Fest, das verbindet

Vielleicht ist es genau das, was das Isarinselfest so besonders macht: Es bringt Menschen zusammen. Familien, Studierende, Touristen, Künstler, Nachbarn – sie alle mischen sich untereinander. Für ein Wochenende wird die Insel zu einem Ort, an dem die Stadt ein bisschen kleiner, wärmer und gemeinschaftlicher wirkt.

Hinweis

Wenn Sie keine Galerie sehen oder die Galerie ohne störende Elemente betrachten wollen, klicken Sie bitte rechts (unter dem Filmstreifen) auf galerie anzeigen