Corso Leopold 2026
Corso Leopold — Wenn München zur Kulturmeile wird
Einmal im Jahr gehört die Leopoldstraße nicht dem Verkehr, sondern der Stadt. Beim Corso Leopold verwandelt sich eine der bekanntesten Münchner Flaniermeilen in ein Open-Air-Festival, das kaum eine andere Stadt so hinbekommt: über 90 Aussteller, mehr als 200 Künstlerinnen und Künstler auf 10 Bühnen — und das alles unter freiem Himmel, kostenlos zugänglich.
Was macht den Corso Leopold besonders? Die Bandbreite. Wer Swing will, findet ihn beim Vintage Club inklusive Tanzkurs und Live-Big-Band. Wer lieber in Latino-Rhythmen abtaucht, ist beim Leo Latino richtig — Timba, Salsa, Bachata, Bossa Nova, alles live gespielt. Mundart-Pop, Blues, Chanson, Rock, Gospel, Silent Disco: Das Programm zieht quer durch alle Stile, ohne dass sich irgendetwas beliebig anfühlt.
Neben Musik gibt es Ausstellungen im Neuen Kunstforum München, Live-Malaktionen, Kabarett (unter anderem mit Altbürgermeister Christian Ude und Preisträger Ludwig Müller), politische Diskussionen auf der Meile der Demokratie — etwa zu Social Media und Wahlen oder zu Wohnen in München — und ein moderiertes Familienprogramm am Sonntag.
Wer spät kommt, verpasst auch nichts: Am Samstagabend läuft der Corso bis nach Mitternacht, mit Silent Disco, Nachtkino und satten Brass-Klängen der BrassWG.
Kurzum: ein Wochenende, an dem München sich selbst feiert — laut, bunt, und erstaunlich zugänglich.
Alle Programmpunkte, Bühnen und Zeiten auf corso-leopold.de.
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