Impressionen
Streetlife Festival

Streetlife 2018

Streetlife Festival München – als die Stadt zur autofreien Erlebniszone wurde

Es gab eine Zeit, in der sich München für ein Wochenende völlig anders angefühlt hat. Die Straßen, die sonst vom Verkehr geprägt sind, wurden plötzlich zu offenen Flächen für Menschen, Bewegung und Begegnung. Genau das war das Streetlife Festival – ein Projekt, das den Stadtraum neu gedacht hat und gezeigt hat, wie sich das Leben in der Stadt verändern kann, wenn Autos verschwinden und Platz für anderes entsteht.

Auf rund eineinhalb Kilometern, vom Odeonsplatz bis hinauf Richtung Siegestor, verwandelte sich die Straße in eine durchgehende Erlebniszone. Wer hier unterwegs war, bewegte sich nicht durch ein klassisches Festival, sondern durch eine Abfolge von Eindrücken. Zwischen Aktionen, Ständen und kleinen Performances entstanden immer wieder neue Situationen: Man blieb stehen, schaute zu, ging weiter – und wurde dabei selbst Teil des Geschehens.

Zwischen Vergangenheit und Veränderung

Das Streetlife Festival war über viele Jahre eng mit dem Corso Leopold verbunden, der auf der angeschlossenen Leopoldstraße stattfand. Gemeinsam bildeten beide Veranstaltungen ein großes zusammenhängendes Straßenfest, das sich über mehrere Abschnitte der Stadt erstreckte. Während der Corso stärker auf Kunst, Musik und Kultur setzte, stand beim Streetlife Festival vor allem die Idee im Vordergrund, den öffentlichen Raum anders zu nutzen und Themen wie Nachhaltigkeit und urbane Lebensqualität sichtbar zu machen.

In dieser Form gehört das Streetlife Festival heute der Vergangenheit an. Nach den letzten Jahren wurde das Konzept weiterentwickelt und unter einem neuen Namen fortgeführt: dem Zamanand Festival. Zusammen mit dem Corso Leopold entsteht damit weiterhin ein großes Straßenfestival, das sich über mehrere Bereiche der Stadt zieht – wenn auch in veränderter Struktur und mit neuen Schwerpunkten.

Die Bilder dieser Galerie zeigen genau diese frühere Phase, in der das Streetlife Festival noch eigenständig Teil dieses Gesamterlebnisses war. Sie halten fest, wie sich eine sonst alltägliche Straße in einen offenen Raum verwandelt hat, in dem Bewegung, Begegnung und spontane Momente im Vordergrund standen. Es sind Eindrücke einer Zeit, in der München für kurze Zeit anders funktioniert hat – freier, vielseitiger und ein Stück näher an den Menschen.

Hinweis

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